
Highlights
- Entdecke Andalusien auf zwei Rädern ganz neu – fernab der klassischen Touristenrouten, nur du, dein Motorrad und eine der spektakulärsten Landschaften Südspaniens
- Zwei Tage im Naturpark Sierra de Cazorla – mit 214.000 Hektar der größte Naturpark Spaniens und zweitgrößtes Schutzgebiet Europas: unzählige Kurven, Adler und Geier über den Felsen, Hirsche am Straßenrand, und viele beeindruckende Landschaftsbilder
- Übernachtung im legendären Parador de Cazorla, mitten im Herz des Naturparks
- Fahrt über den Nationalpark Sierra Nevada – Spaniens höchstes Gebirge – und durch die Alpujarras: 120 Kilometer pures Kurvenfeuerwerk auf der Südseite der Sierra Nevada
- Übernachtung in Capileira auf 1.435 Metern – eines der höchstgelegenen Dörfer Spaniens, gegründet von Berbern im 8. Jahrhundert, letztes Rückzugsgebiet der Mauren nach dem Fall Granadas
- Naturpark Cabo de Gata: Europas trockenste Region, ein Paradies aus vulkanischen Steilküsten, einsamen Buchten und glasklarem Wasser – Motorradstrecken direkt am Meer entlang bis zum Faro del Cabo de Gata
- Kurvenparadies Sierra de Filabres – über den Velefique Pass mit grandiosem Panorama auf das Mittelmeer und das Hinterland von Almería
- Abschluss durch die Sierra Tejeda und die Montes de Málaga – Naturpark direkt über der Costa del Sol, mit Blick auf das Mittelmeer
#SmileOnYourFace
Es gibt Momente auf dieser Tour, die sich schwer beschreiben lassen. Einer davon ist, wenn du am frühen Morgen die Küstenstraße des Cabo de Gata noch ganz für dich alleine hast und vor dir der südöstlichste Punkt Spaniens langsam aus dem Morgennebel auftaucht. Die Straße wird einspurig, steigt steil an und du erreichst den Leuchtturm am Kap mit seinem Panorama über die ganze vulkanische Küste. Das Mittelmeer, strahlend blau, tiefe Stille.
Dann, zwei Tage später, der Kontrast: Du stehst im Nationalpark Cazorla am Ufer des Stausees Tranco de Beas, Gänsegeier ziehen ihre Kreise über den Kalksteinklippen, und ein Rudel Hirsche quert seelenruhig die Forststraße vor dir. Der Park ist die Heimat von 185 Vogelarten und 51 Säugetierarten – darunter Bartgeier, Steinbock, Mufflon und Wildkatze. Das alles auf Straßen, die sich wie aufgefädelt durch enge Schluchten und dichte Kiefernwälder winden.
Und dann, ganz am Ende, Capileira. Auf 1.435 Metern Höhe. In einem Dorf, das von Berbern gegründet wurde und dessen weiße Häuser mit den flachen Terrassendächern noch heute an das maurische Erbe erinnern. Von hier siehst du bei klarem Wetter bis nach Marokko.
Dein Hispania Tours Bonus
Diese Route verbindet zwei Gesichter Andalusiens, die man normalerweise nie gemeinsam sieht: die halbwüstenartige Küstenlandschaft des Südostens, geprägt von Vulkanen und Stille, und die grünen, wasserreichen Berge des Nordens, wo die großen Flüsse Spaniens entspringen. Der Weg dazwischen – über den Puerto Velefique, durch die Felsschluchten von Cazorla, durch die Alpujarras – erlebst du Andalusien in seiner pursten, unberührtesten Form.
Wir kennen jede dieser Straßen aus hunderten von Fahrtagen. Die einsamen Kehren der Sierra de Filabres, die Fotostops im Cazorla-Tal, die besten Tapas-Bars entlang der Strecke. Du kannst dich auf dein Motorrad konzentrieren – den Rest übernehmen wir.
Tourablauf
Das Hispania Tours Team heißt dich herzlich am Flughafen von Málaga willkommen und bringt dich zu deinem komfortablen Tourhotel. Am Nachmittag übernimmst du dein Motorrad und erhältst ein ausführliches Briefing zum Verlauf der bevorstehenden Tour. Bei einem gemeinsamen Abendessen lernst du die anderen Teilnehmer kennen und stimmst dich auf dein Andalusienabenteuer ein.
- Etappenziel: Málaga
- Unterkunft: 4* Tourhotel Málaga
Von Málaga aus rollen wir zunächst ostwärts entlang der Costa del Sol mit Blick auf das türkisfarbene Mittelmeer und ab Nerja dann auch ganz nah an der Küste die Nationalstrasse entlang. Dann geht es hinauf in die Alpujarras, die maurische Bergwelt am Südhang der Sierra Nevada. Weiß getünchte Dörfer tauchen wie Zuckerwürfel an den Berghängen auf, die engen Straßen folgen dem Gelände ohne Kompromisse.
Nach der Küstenstadt Almería – mit ihrer imposanten Festung, der Alcazaba – empfängt dich der Naturpark Cabo de Gata. Die letzten Kilometer nach San José führen durch eine Landschaft, die man in Südspanien nicht erwartet: karge Vulkanberge, tiefblaues Meer, keine Betonburgen. Willkommen am Ende der Welt. Und gleichzeitig am Anfang dieser Tour.
- Etappenziel: San José
- Fahrkilometer / Dauer: ca. 320 km / 6 Stunden
- Unterkunft: 4* Hotel im Naturpark Cabo de Gata
- Höhepunkte: Costa del Sol, Las Alpujarras, Almería, San José
Die erste Etappe heute morgen ist die Küstenstraße direkt ans Kap – eine einspurige Straße mit Steigungen bis 10%, die sich am Vulkangestein entlangschraubt und am Faro del Cabo de Gata endet. Vor dem Leuchtturm ragen die Arrecife de las Sirenas aus dem Meer: bizarre Felsnadeln, um die die Wellen brechen. Das Panorama hier über die gesamte vulkanische Küste Almería ist schlicht unfassbar.
Weiter geht es in die Berge - die Sierra de Filabres wartet auf dich: über den Puerto de la Virgen schlängelst du dich entlang der schönen Bergkämme Kurve um Kurve um mehr als 1000 Meter hinauf und geniesst den grandiosen Ausblick auf das Mittelmeer und das Hinterland von Almería.
Vorbei am Mirador de la Granatilla mit seinem Panorama auf die Küste kehrst du zurück ans Meer und erreichst Rodalquilar – einem Dorf, das buchstäblich auf Gold gebaut wurde. Im 19. Jahrhundert löste hier ein Goldfund einen veritablen Goldrausch aus; die Ruinen der Goldminenanlage stehen noch heute in der Landschaft, ein Filmset vor vulkanischer Kulisse. Die Ruinen der „Planta Denver" dienten sogar als Drehort für Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989).
- Etappenziel: San José (Rundfahrt, Rückkehr ins gleiche Hotel)
- Fahrkilometer / Dauer: ca. 250 km / 5 Stunden
- Unterkunft: 4* Hotel im Naturpark Cabo de Gata
- Höhepunkte: Küstenstraßen, Sierra de Filabres, Mirador de la Granatilla, Goldminen von Rodalquilar
Der Tag beginnt mit dem absoluten Highlight für alle, die Pässe lieben: dem Alto de Velefique, dem „andalusischen Stilfser Joch". Auf 1.793 Metern Höhe, mit 29 Haarnadelkurven und Steigungen bis 17% gehört dieser Pass zu den spektakulärsten Bergstraßen der Iberischen Halbinsel. Die Straße verengt sich in den steilsten Abschnitten auf kaum eine Spur – volle Konzentration gefragt. Dafür öffnet sich auf der Passhöhe ein Panorama, das die Mühe um ein Vielfaches belohnt: das Mittelmeer im Süden, die Sierra Nevada im Westen, das weite Hinterland von Almería zu den Füßen.
Durch die historische Stadt Baza und am smaragdgrünen Stausee von Negratin vorbei führt die Route weiter in den wenig bekannten Parque Natural Sierra de Castril – tiefe Schluchten, kristallklare Gebirgsbäche und kaum ein anderes Fahrzeug weit und breit. Der Abend empfängt dich im legendären Parador de Cazorla, einem der stimmungsvollsten Paradores Spaniens, mitten im Herzen des gleichnamigen Naturparks gelegen.
- Etappenziel: Cazorla
- Fahrkilometer / Dauer: 300 km / 6 Stunden
- Unterkunft: Parador de Cazorla, mitten im Naturpark
- Höhepunkte: Puerto Velefique (das „andalusische Stilfser Joch"), Baza, Embalse Negratin, Parque Natural Sierra de Castril
Ein kompletter Tag im größten Naturpark Spaniens – und jede Minute davon gehört der Straße. Der Naturpark Sierra de Cazorla, Segura y las Villas umfasst über 214.000 Hektar und ist seit 1983 UNESCO-Biosphärenreservat. Das Schutzgebiet beherbergt 51 Säugetierarten, 185 Vogelarten und über 2.000 Pflanzenarten, von denen 34 weltweit nur hier vorkommen.
Die Straße durch den Park ist eine kurvige Landstraße vom Feinsten: mal durch dichten Kiefernwald, mal an Felssturzwänden entlang, mal über schmale Brücken über den jungen Guadalquivir, der hier im Naturpark entspringt. Am Embalse Tranco de Beas, einem 20 Kilometer langen Stausee, legen wir eine Pause ein. Wer Glück hat, sieht Rotwild, Wildschwein oder Steinbock am Ufer. Adler und Geier schweben über den Felsen; seit 2006 wurde sogar der Bartgeier (Quebrantahuesos) hier erfolgreich wieder angesiedelt.
Abends auf der Terrasse des Parador mit einem Glas Rioja und mit ein bisschen Glück einem Rudel Hirsche, die am Waldrand grasen – Cazorla pur.
- Etappenziel: Cazorla
- Fahrkilometer / Dauer: ca. 240 km / 5 Stunden
- Unterkunft: Parador de Cazorla
- Höhepunkte: Naturpark Sierra de Cazorla, Segura y las Villas, Stausee Tranco de Beas, Stausee San Clemente, Fauna & Flora der Nationalparks
Von Cazorla aus geht es südtwärts durch die Olivenhaine der Provinz Jaén nach Guadix – einer der faszinierendsten Städte Andalusiens. Bekannt für seine einzigartigen Höhlenhäuser: Tausende Menschen wohnen hier buchstäblich im Fels, in jahrhundertealten Troglodyten-Häusern, die im Sommer kühl und im Winter warm bleiben. Die bizarre Mondlandschaft der Badlands rund um Guadix ist ein Fotostopp wert.
Dann der Nationalpark Sierra Nevada – Spaniens höchstes Gebirge mit dem Mulhacén (3.482 m) als König. Die Straße steigt an, die Luft wird kühler, die Landschaft alpiner. Und plötzlich, nach einer Kurve, öffnet sich die Welt: Vor uns liegt die Alpujarra, die Südseite der Sierra Nevada, ein System tiefer Täler und weißer Dörfer, das noch immer von der maurischen Vergangenheit erzählt.
Die Dörfer Pampaneira (900 m), Bubión (1.200 m) und schließlich Capileira (1.435 m) liegen wie auf einer Schnur aufgereiht in der Schlucht des Río Poqueira. Die flachen Terrassendächer der Häuser – die so genannten Terraos – sind ein direktes Erbe der maurischen Baukultur, die sich hier bis zur endgültigen Vertreibung der Morisken im 17. Jahrhundert gehalten hat. In Capileira endet die öffentliche Straße und du hast dein Tagesziel erreicht.
- Etappenziel: Capileira
- Fahrkilometer / Dauer: ca. 280 km / 5-6 Stunden
- Unterkunft: Hotel in Capileira, 1.435 m Höhe
- Höhepunkte: Guadix (Höhlenhäuser), Nationalpark Sierra Nevada, Las Alpujarras, Pampaneira, Bubión, Capileira
Der letzte Fahrtag hat es nochmal in sich – ein würdiger Abschluss für deine Tour: Von Capileira hinunter Richtung Küste, dann westwärts durch die Sierra Tejeda – ein wilder, zerklüfteter Naturpark, dessen Nordhänge noch im Schatten liegen, während das Mittelmeer schon unten glitzert. Die Straßen hier, von Einheimischen liebevoll Via de la Cabra (Ziegensteig) genannt, winden sich in endlosen Kurven durch Chirimoya- und Avocadoplantagen der Costa Tropical. Schroffe Felsformationen wechseln mit grünen Hügeln – ein Kontrast, der an die Pyrenäen erinnert.
Das Finale gehört den Montes de Málaga: ein Naturpark direkt über der Stadt, mit Panoramen auf das Mittelmeer und die umliegende Bergwelt. Dann rollen wir hinunter in die Stadt, die alles begonnen hat. Málaga empfängt uns mit Sonne, Tapas und dem Rückblick auf eine Reise durch das wildeste, unbekannteste, unglaublichste Andalusien.
- Etappenziel: Málaga (Tourende)
- Fahrkilometer / Dauer: ca. 220 km / 4-5 Stunden
- Unterkunft: Tourhotel Málaga
- Höhepunkte: Sierra Tejeda, Alfarnate, Montes de Málaga
Die Koffer sind gepackt. Mit dem Taxi oder selbstorganisierten Transfer gelangst du zum Flughafen. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen mit dir auf einem unserer anderen Motorradabenteuer!
Bitte beachten: Kleine Änderungen im Tourablauf behalten wir uns vor.
Tourdaten
Wir veranstalten diese Tour auch gerne als private Tour! Deine Gruppe, Dein privater Tourtermin. private Tour anfragen
Inkludierte Leistungen
Unterkunft
- Sorgfältig ausgewählte Unterkünfte, die den wahren Charakter der Region widerspiegeln und dir Erholung nach den Fahrtagen garantieren – darunter befinden sich ausschließlich erstklassige 4*- und 5*-Sterne Hotels und landestypische Boutiquehotels
- Dein Reisegepäck wird von unserem Tourbus transportiert
Verpflegung
- Im Tourpreis sind tägliches Frühstück und die meisten Abendessen während der Reise enthalten; wechselnd speisen wir im Hotel oder auswärts in lokalen Restaurants
- Wir wissen, wie wichtig ein gesunder Wasserhaushalt für den Motorradfahrer ist, daher versorgen wir dich auf Tour mit ausreichend Trinkwasser
Aktivitäten
- Wie im Tourablauf beschrieben.
Service und Ausrüstung
- Tourbegleitung durch erfahrenen Tourguide mit umfassenden Ortskenntnissen
- Erstklassiges Motorrad der Hispania Tours Flotte (wenn gebucht)
(Unsere Mietmotorräder, die Zusatzausrüstung und Bekleidung können auf Wunsch dazu gebucht werden) - Tourbus mit Begleitmotorrad und zweitem Tourguide (Streckenbegleitung, ggf. Mitfahrgelegenheit)
- Tägliches Tour-Briefing, Roadbook mit Karten und Highlights
- 24/7 WhatsApp-Support
- Geschenkpaket und die Reisebilder als digitale Sammlung
- Flughafentransfer für Touren ab Málaga
Nicht inkludiert
- Flug, Getränke, Zwischenmahlzeiten, Snacks, Trinkgelder für Tourguides, Trinkgelder für Gepäckträger, Trinkgelder für Hotelservice, Reiseschutzversicherung
- Eintrittspreise
- Benzin und Mautkosten
- Alles was in den inkludierten Leistungen nicht explizit aufgeführt ist
Stilvolles Entspannen
Hotels zum Träumen
Voller Komfort für dich und deine Sozia!
Lass' dich in unseren handverlesenen, landestypischen Hotels verwöhnen. Unsere Unterkünfte bestechen durch ihre einmalige Qualität und ihren umfangreichen Service und garantieren dir eine entspannte Atmosphäre, in der du dich nach den Fahrtagen gut erholen kannst.
Kulinarisches auf der Tour:
Andalusien hat eine der reichsten Küchen Spaniens – und auf dieser Tour erlebst du sie in ihrer ganzen Vielfalt. An der Küste stehen frische Meeresfrüchte und gegrillte Sardinen auf dem Programm, in den Bergen wechselt die Küche ins Deftige: rustikaler Cordero a la pastora (Hirtenlammkeule mit Rosmarin und Thymian), herzhafte Migas und der legendäre Jamón de Trevélez – luftgetrocknet auf über 1.400 Metern Höhe in den Alpujarras, mit einem Aroma, das seinesgleichen sucht.
Nicht fehlen darf natürlich das Olivenöl aus Jaén – die Region ist die olivenölreichste der Welt – sowie ein kühles Glas lokalen Weins nach einem langen Fahrtag. Bei den gemeinsamen Abendessen genießen wir landestypische Spezialitäten aus der jeweiligen Region. Wer Vegetarier ist oder besondere Ernährungswünsche hat, findet selbstverständlich immer eine passende Alternative.





























